Die Spuren der Wildschweine
Ferkelei - angeschubberte und zugematschte Bäume
Für ihre Körperhygiene benötigen Wildschweine sogenannte Mahlbäume. Nach einem ausgiebem Bad in der Suhle, wird dieser Baum dazu genutzt, den getrockneten Schlamm wieder loszuwerden. Dies geschieht mit kräftigem Schubbern am Baumstamm. Meist ist die Rinde des Baumes bis in eine Höhe von ca. 60 cm von den Schwarzkitteln deutlich sichtbar abgeschubbert worden. Ebenfalls gut sichtbar sind oft die Matschspuren im unteren Bereich des Baumes, welche die Wildschweine hinterlassen haben. © Frank Siegwarth / wildschweine.net
Schweinerei - angeritze Bäume
War da wieder ein Liebespärchen am Werke, welches sich namentlich in einem Baum verewigen wollte? © Frank Siegwarth / wildschweine.net
Möglicherweise nicht, denn Wildschweinkeiler markieren ihr Revier mit Kerben an Bäumen. Diese Schnitte in die Rinde der Bäume erreichen sie mit dem Einsatz ihrer messerscharfen Waffen, den großen Eckzähnen des Keilers. Man findet diese Schnitte in der Rinde des Baumes bis in eine Höhe von ca. 60 - 70 cm, je nach der Körpergröße des Keilers.






