Warum die Zahlungsmethoden bei Online-Casinos eine wichtige Rolle spielen!

Wer sich bereits bei einer Spielhalle im Internet registriert hat, der weiß, dass man im Laufe der Anmeldung neben dem vollständigen Namen und Email-Adresse auch die Zahlungsart eingeben muss.

Was sind die bedeutendsten Zahlungsmethoden in Online-Spielhallen?

Wenn Sie online spielen möchten, dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten Ihre Einzahlungen zu tätigen und die Auszahlungen zu erhalten.

PayPal

Diese Zahlungsmethode gilt als einer der bedeutendsten in der Online-Welt. Egal, ob Sie ein Zimmer über Airbnb buchen oder sich eine neue Handtasche bestellen – fast jeder Online-Shop bietet die Möglichkeit mit PayPal zu bezahlen.

Diese Bewegung schwappte nun über in die Spielwelt im Internet. Immer mehr Casinos freunden sich mit der modernen Zahlungsmethode an und ermöglichen es dem Nutzer bequem per PayPal seine Einzahlung zu machen und die Gewinne über das PayPal-Konto zu erhalten.

Auch, wenn das Interesse von PayPal größer wird, sich auch in diesem Sektor zu etablieren, steigen sie langsam und sehr bewusst auf den neuen Markt ein.

Natürlich hängt für PayPal in diesem Zusammenhang auch ihr guter Ruf auf dem Spiel, den sie auf keinen Fall vernichten möchten.

Das Unternehmen prüft somit jedes einzelne Casino genau, bevor es zu einer Zusammenarbeit kommt.

Die Registrierung ist für den Kunden sehr einfach: Er gibt seine Daten ein und daraufhin erhält der Kunde eine Bestätigungsmail, die die weiteren Schritte enthält.

Mehr Informationen zu PayPal erhalten Sie hier: https://www.focus.de/digital/anmelden-einloggen-konto-einrichten-so-funktioniert-paypal_id_4979265.html.

Kreditkarte

Neben der zunehmenden Möglichkeit in vielen Spielhallen mit PayPal zu zahlen, können Sie sicher sein, dass Sie in jeglichem Online-Casino mit Ihre Kreditkarte bezahlen können.

Hier muss aber berücksichtigt werden, dass auf den Spieler gewisse Kosten zukommen, d.h. es gibt meist einen kleinen Prozentsatz an Transfersumme, die bezahlt werden muss.

Der Vorteil ist, dass Sie mit Ihrer Kreditkarte meist in jedem Casino bezahlen können – ohne sich extra dafür einen PayPal-Account zulegen zu müssen.

Andere Zahlungssysteme

Zu den am häufigsten verwendeten gehören Mobile und Trustly. Der Vorteil bei diesen Zahlungssystemen ist, dass der Spieler keinem Risiko ausgesetzt ist, dass er zu viel ausgibt. Diese Zahlungssysteme greifen nur auf den Geldbetrag zu, der auf dem jeweiligen Konto darauf ist. Vor allem bei Spieler, die sonst gerne dazu tendieren zu viel auszugeben, sind diese Zahlungssysteme perfekt.

Der negative Aspekt ist, dass die Gebühren, die bei der Bezahlung mit diesen Systemen anfallen, sehr hoch sein können.

Banküberweisung

Wer ganz sicher gehen möchte, der kann auch die Überweisung mit dem Bankkonto anstreben. Hierbei handelt es sich um eine sehr sichere und vertrauenswürdige Methode, aber der Nachteil liegt auf der Hand. Wenn Sie heute Ihren Betrag überweisen, dann dauert dies gut und gerne mal 2-3 Werktage, bis Sie endlich mit dem Spielen beginnen können.

Da viele Spieler gerne spontan spielen möchten, ist diese Methode bei vielen Glücksspielfreunden nicht so beliebt. Es dauert zu lange und ist teilweise auch umständlicher als mit Kreditkarte oder PayPal zu bezahlen.

Kryptowährungen

Viele Menschen haben bereits von den Kryptowährungen gehört. Die virtuelle Währung wächst ständig weiter und immer mehr Personen besitzen ein sogenanntes eWallet mit verschiedenen Währungen.

Die Kryptowährungen unterteilen sich in hundert verschiedene Währungen. Viele Menschen entscheiden sich für die Bezahlung mit z.B. Bitcoins, da dies nicht nur schnell geht, sondern in erster Linie auch anonym ist.

Diese Zahlungsmethode gehört zu den modernsten und wird auch in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Ein weiterer Vorteil, der mit der Bezahlung der Kryptowährung einhergeht, ist, dass Sie keine zusätzlichen Kosten bezahlen müssen und dass der Transfer innerhalb weniger Sekunden stattfindet, sodass Sie sofort mit dem Spielen beginnen können.

Fazit!

Zusammengefasst kann man feststellen, dass es viele verschiedene Methoden gibt, in ein Casino einzuzahlen und seine Gewinne zu erhalten. Je nach persönlichen Vorlieben kann jeder das Passende auswählen.

Online Casinos werden immer beliebter und warum im Online Casino auch Metal boomt lesen Sie hier.

Kinderrutschen machen Spaß

Kleine Kinder sind wie junge Wildschweine und lieben fast genauso den Matsch. Kinderrutschen sind deshalb wunderbare Spielzeuge für den eigenen Garten. Sie animieren die Kinder dazu, draußen zu spielen und sorgen für einen langanhaltenden Spielspaß. Zudem bereiten sie auf die Zeit vor, in der das Kind älter geworden ist und sich schon an großen Rutschen auf dem Spielplatz herantrauen darf. Wer an einen Spielplatz oder ein Spaßbad denkt, der weiß, welchen Stellenwert Rutschen für junge Menschen generell besitzen, denn ein Spielplatz und ein Freizeitbad werden meist daran gemessen, welches Rutschvergnügen sie ihren Besuchern bieten.

Die Vorteile einer Kinderrutsche

Kleinkinder lieben es, Neues zu entdecken und auch schwierige Dinge schon selbstständig zu vollführen. Sie lernen vor allem durch die Praxis. Abgesehen davon, dass bereits das Rutschen eine Menge Spaß macht, haben Kinderrutschen für den Nachwuchs auch einen hohen pädagogischen Wert. Denn mithilfe der Rutsche schulen die Kleinkinder ihre Motorik, ihren Gleichgewichtssinn und ihre Körperwahrnehmung. Darüber hinaus fördern Rutschen auch das Sozialverhalten, weil es sich mit Freunden noch lieber rutschen lässt. Wird die Rutsche als Wasserrutsche verwendet, machen die Kinder zudem ihre ersten Erfahrungen mit dem nassen Element, was ein perfekter Einstieg für das Schwimmen ist.

Kinderrutsche aus Kunststoff oder Metall?

Bei der Frage des Materials kommen vor allem Kinderrutschen aus Kunststoff oder Metall in Frage. Holz ist zwar ein sehr sympathischer Stoff, eignet sich für Rutschen aber schlecht wegen seiner Witterungsanfälligkeit und schwachen Performanz beim Rutschen mit Wasserströmung. Kinderrutschen aus Kunststoff bieten hingegen den Vorteil, dass sie leicht und gut zu pflegen sind. Metallrutschen sind hingegen schneller, sollten aber immer im Schatten aufgestellt werden, damit sich das Material nicht aufheizen kann. Zudem sollte auf eine Versiegelung oder Galvanisierung des Metalls geachtet werden, damit das Material lange hält.

Kriterien für den Kauf von Kinderrutschen

Eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung spielen das Material und die Verarbeitung des Spielgeräts. An diesen Kriterien entscheiden sich der Grad an Langlebigkeit, Funktionalität, Sicherheit und Rutschkomfort. Der Haltbarkeit des Materials dient zudem ein ausreichender Hitze-, Nässe– und UV-Schutz. Ansonsten drohen mit der Zeit das Ausbleichen der Kinderrutsche sowie Rostbefall. Bei der Rutschlänge ist wiederum das richtige Maß angesagt. So macht eine lange Rutsche den Kleinkindern zwar mehr Spaß, aber sie ist nicht so ungefährlich wie eine kurze Rutsche. Eine kurze Rutsche hingegen kann mit der Zeit schnell langweilig werden, ist dafür aber sicherer.

Als Faustregel gilt deswegen für die Rutschlänge, dass diese bei Kleinkindern rund 20 Zentimeter geringer sein sollte als ihre Größe. Sind die Kleinkinder allerdings fit und aufgeweckt, können die Rutschen natürlich etwas länger sein. Generell haben Eltern ein gutes Gefühl dafür, was ihre Kinder schon können und was nicht. Nützlich sind auch Rutschen mit einer verstellbaren Kippfunktion. So können Eltern diese an das Alter ihrer Kinder anpassen, sodass die Kinder mit der Rutsche wachsen können. Ein gemäßigter Rutschauslauf ist wiederum nützlich, weil dieser das Verletzungsrisiko durch den weichen Abgang reduziert. Bei der Tragkraft sollten Kunden zudem darauf achten, dass genügend Spielraum für die Zukunft vorhanden ist, denn bekanntlich wachsen Kinder recht schnell und nehmen ebenso schnell an Gewicht zu.

Einsatz als Wasserrutsche

Besonders Spaß macht eine Kinderrutsche, wenn sie mit dem Element Wasser verbunden ist. Fließt Wasser die Rutsche hinunter, verringert dies zudem die Reibung und beschleunigt damit das Rutschtempo. Auch lieben es Kinder, nach dem Rutschen anschließend in einem Planschbecken zu landen. Zahlreiche Anbieter von Babyrutschen kennen das Bedürfnis ihrer Zielgruppe und haben entsprechend vorgesorgt. Kinderrutschen, die sich als Wasserrutschen nutzen lassen, verfügen über spezielle Haltevorrichtungen für den Wasserschlauch.

Sicherheit muss sein

Damit die Kinder sicher rutschen können, haben die Anbieter zahlreiche Vorkehrungen getroffen, sodass es sich lohnt, beim Kauf einer Kinderrutsche darauf zu achten, dass diese in das Spielgerät integriert sind. Zur Sicherheit bei Kinderrutschen tragen rutschfeste Stufen, breite Trittleisten, hohe Wände und Halteschlaufen bei. Auch beim Anbau der Kinderrutsche lässt sich auf vielfache Weise ein hohes Maß an Sicherheit herstellen. So sollten Kinderrutschen ebenerdig aufgebaut werden, und es sollten im Radius von zwei Metern keine Steine, Rosensträucher und andere Dinge vorhanden sein, an denen sich Kinder im Eifer des Gefechts verletzen könnten. Die Standsicherheit ist schließlich immens wichtig, damit das Spielgerät beim Toben nicht umkippt.

Wildschweine sorgen weiterhin für große Schäden

Wildschweine sind in Deutschland mittlerweile gar nicht mehr so selten. Insbesondere im Rheingebiet scheinen sich die Wildschweine enorm vermehrt zu haben. Zurzeit können nichtmal genaue und wissenschaftlich seriös fundierte Angaben darüber gemacht werden, wie hoch der Bestand von Wildschweine aktuell ist. Allein im Gebiet Kehl-Odelshofen wurden von einem Jägerverband im Jahr 2018 etwa 200 Wildschweine erlegt.

Um Flurschäden zu vermeiden, gibt es in besonders starken Gebieten eine hohe Jägerpräsenz. Ein Grund dafür ist, dass Landwirte sich über die Wühlschäden auf Mais und Weizenfeldern im Frühjahr beschwert haben. Hierdurch wurden mehrere Obstplantagen zerstört und das Maissaatgut auf einigen Feldern aufgefressen.

Wildschweine sind Allesfresser. Si können sich auch durch tierischem Eiweiß ernähren, also auch durch Würmern und Engerlingen. Die Tiere finden einen großen Nahrungstisch im Wald und auf den Feldern der Landwirte. So ist es für die Jäger sehr schwer, entsprechend den Bestand zu regulieren.

Durch milde Winter gibt es mehr Jungtiere

Insbesondere durch die milden Winter kommt es dazu, dass immer mehr Jungtiere den Frost überleben. Anders als die Bevölkerung meint, sorgt nicht das Anfüttern für eine Population.

Das große Nahrungsangebot gibt es dabei auf den Feldern. Die hochindustrialisierte Landwirtschaft, welche im Zeitraum von Juni bis Oktober einen staatlich subventionierten Maisanbau genießt, führt zu einer Mehrpopulation von Wildschweinen.

Durch das permanent Angebot an Futter, gäbe es stets ausreichend Nahrung für Wildschweine. Früher kam es nur alle sieben Jahre zur Baummast — der Ernährung des Schwarzwilds von Bausamen.

Kommen die Ausgleichszahlungen für Landwirte?

In den Augen der Bevölkerung und der Landwirte, sollte der Staat eine Ausgleichszahlung vornehmen für Bejagungsschneisen in den Maisfeldern zur effektiven Bejagung leisten. Oftmals gibt es aber auch viele finanzielle und bürokratische Hindernisse im Hinblick zur Genehmigung von Treib- und Drückjagden.

Wie können Wildschweine verjagt werden?

Nur durch die Jäger gibt es eine wirklich effektive Methode um den Bestand zu regulieren. Jedoch empfiehlt sich eine Wildkamera um die Schäden am Hof zu dokumentieren. Eine Überwachungskamera sollte zum Standard-Equipment eines jedes Hofmeisters gehören, eine Vergleichsseite hierfür ist HomeandSmart.

Informationen über Wildschweine

Damit Sie die Wildschweine besser kennehernen, möchten wir hierbei ins Detail gehen. Wildschweine sind in der Regel gar nicht so schlimm, wie es vielleicht durch diesen Artikel wirkt. Wir versorgen beispielsweise eine Wildschwein-Familie. In einem Artikel haben wir bereits gezeigt, wie Wildschweine beziehungsweise eine ganze Rotte lebt.

Hier leben Wildschweine

Es kommt immer auf die Umgebung an. Der Fichtenwald wird oft bevorzugt von den Tieren, da dort weniger Schnee als in anderen Gebieten liegt. Andere gute Zufluchtsorte sind für die Tiere aber auch sehr dichte Haselnussdickichte, da kommen Jäger nämlich nicht so einfach an die Herde heran.

Die Wildschweine verlassen das Dickicht nicht, denn dort fühlen sie sich sicher. Nichtmal der Hund des Jägers kommt an diese Stellen nicht ran. Der Instinkt bewahrt die Tiere. Ihre Körper sind nunmal keilförmig und sind sehr geübt darin, sich durch das Dichteste zu drängen.

Weite Schilfufer bieten außerdem reichlich Futter und die Wildschweine helfen sich sogar gegenseitig um den sumpfigen Untergrund zu bewältigen — dies fällt Ihnen leicht aufgrund des Baus ihrer Hufe.

Die Tiere sind immer sehr nah an den Plätzen mit Extrafutter. Messungen haben ergeben, dass der Boden bis zu 20 cm tief gefroren ist und dies erschwert natürlich die Suche nach Futter aus der Natur. Schlafplätze werden aber dennoch aus der Erde gegraben um sich vor dem Erfrieren zu schützen. Für eine Wärmeeffizient schlafen sie in der Regel Seite an Seite.

Von der Art, wie Wildschweine leben – das Leben der Familie Wutz

Wildschweine leben in einer Familie, die man Rotte nennt. Tatsächlich sind alle Schweine dieser Rotte miteinander verwandt.

Angeführt wird diese Rotte von einer Chefin, der sogenannten Leitbache. Sie ist die älteste und erfahrenste Bache der Rotte. So führt sie die Rotte zu den Futterplätzen und beschützt sie vor Gefahren.

Familie Wutz am Waldrand – eine Wildschweine-Familie nennt man Rotte

Dann gibt es noch meist 3 oder 4 andere Bachen.
Übrigens, die Wildschweindamen nennt man Bachen. Diese Bachen können bei uns in Deutschland bis zu 1,5 m lang und ca. 70 cm hoch werden. An Gewicht erreichen sie ca. 70 Kg und etwas schwerer. Mehr als 100 Kg werden selten erreicht. In anderen Ländern können die Wildschweine auch größer und schwerer werden.

Die Wildschweinbabys, von denen jede Bache jedes Jahr zwischen 2 und 8 Stück hat, nennt man Frischlinge. In der Zeit von Januar bis April werden die Frischlinge geboren. Diese Geburt nennt man Frischen. Zur Welt kommen die Wildschweinbabys in einem Wurfkessel, der irgendwie an ein großes Vogelnest erinnert. In diesem Kessel zieht sich jede Bache alleine zurück, wenn sie merkt, dass die Stunde der Geburt naht. Dieser Kessel, wird aus Ästen, Blättern, Gras und Moos gebaut, so dass es in diesem immer mollig warm ist, auch wenn es draußen schneit und stürmt. 

Wildschweine wechseln von Zeit zu Zeit den Kessel und bauen einen neuen, um sich vor Feinden zu verbergen.
Der Kessel ist sozusagen das Schlaf- und das Kinderzimmer der Wildschweine in einem.

Die Wildschweine einer Rotte sind so eng miteinander verbunden, dass sich alle Frischlinge nach ca. 1-2 Wochen zusammen aufhalten und miteinander herum toben. Die Frischlinge erkennen ihre Mutter an ihrer Stimme. Diese Töne nennt man Prägungslaute. Gesäugt, so nennt man das Milchtrinken der Frischlinge, werde die Frischlinge anfangs ungefähr ein mal pro Stunde. Dabei sind die hinteren Plätze bei Mama-Wutz die begehrtesten, denn hier gibts am meisten Milch.

An seinem ersten Geburtstag wird der Frischling zum Überläufer. Diese Überläufer trennen sich nun nach und nach von ihrer Elternrotte und bilden eigene Rotten. Diese Rotte von halbstarken Wildschweinen nennt man dann Überläuferrotte. Die weiblichen Überläufer bleiben als Rotte ein Leben lang zusammen. Die Überläufer-Keiler trennen sich später von der Überläuferrotte und ziehen dann irgendwann alleine durch den Wald. Ab dem zweiten Geburtstag nennt man die Wildschweine nicht mehr Übeläufer. Man sagt dann nur noch zweijähriger Keiler, oder zweijährige Bache, je nachdem, wie alt das Wildschwein ist.

Ausgewachsen ist ein Wildschwein mit 5 Jahren, wobei es dann noch an Gewicht zulegen kann.
Wildschweine brauchen den Kontakt zu den anderen Wildschweinen innerhalb ihrer Rotte. Oftmals liegen sie dicht beieinander, mal Rücken an Rücken, oder auch mal Schnauze an Schnauze. Das nennt man Kontaktliegen.

Wildschweine mit Frischlingen – die Wildschweinmutter säugt ihre Frischlinge anfangs ungefähr ein mal pro Stunde. Die hinteren Plätze sind die begehrtesten, da die hinteren Zitzen am meisten Milch geben.

Frau Wutz gesellt sich zu einer Bache mit ihrem Frischling
– Wildschweine brauchen direkten Kontakt – das nennt man Kontaktliegen

Der Mann unter den Wildschweinen heißt Keiler. Der Keiler hat mit der Rotte nur wenig zu tun, ja er wird sogar von der Leitbache vertrieben, wenn er zu nahe kommt.

Ein Keiler zieht also als Einzelgänger alleine durch den Wald, wobei ihm das nur recht ist, denn er hat gerne seine Ruhe. Einen Keiler kann man gut an seinen großen, messerscharfen Eckzähnen erkennen, die man auch Hauer oder Waffen nennt. Der Keiler hat von diesen großen Eckzähnen vier Stück. Zwei im Oberkiefer und zwei im Unterkiefer. Aller vier Eckzähne zeigen nach oben.

Herr Wutz kann in Deutschland rund 150 Kg schwer, 90 cm hoch und 1,5 m lang werden. Alles was größer und schwerer ist, gilt bei uns in Deutschland als selten.

In anderen Ländern können auch die Keiler größer und schwerer werden.

Übrigens, ein Wildschwein kann bis zu 20 Jahren alt werden.

Wie sieht denn so ein Wildschwein aus?

Ein Wildschwein ist meistens grau-schwarz, wobei die Farben von braun bis schwarz auch möglich sind. Die verschiedenen Färbungen haben auch bestimmte Bezeichnungen. Die braunen Wildschweine nennt man Bräunlinge. Dann gibt es noch die weiß-bunten Wildschweine, die einen von den Farben irgendwie an eine Kuh erinnern.
Wegen ihrer meist dunkelen Fellfarbe werden Wildschweine auch oft als Schwarzkittel, oder auch Schwarzwild bezeichnet.

ein braunes Wildschwein, ein Bräunling
ein schwarzes Wildschwein
ein normales,
schwarz-graues Wildschwein

ein weiß-buntes Wildschwein

Das Fell besteht im Winter aus einer dichten, wollartigen Schicht. Darüber gibt es dann noch die dichten Borsten, die man dann sieht. So ist das Wildschwein bestens gegen Kälte und Schnee gewappnet.
Wenn der Sommer beginnt, verliert sich diese dicke Wolle und auch die dichten Borsten machen einem kürzeren Sommerfell Platz.

Wildschweine im Winterfell
Wildschweine im Sommerfell

Die Frischlinge haben bis zu einem Alter von 3 – 4 Monaten ein beige-braun gestreiftes Fell. Danach verlieren sich die Streifen, und die kleinen Wildschweine werden braun bis rot-braun. Überläufer sind anfangs so gefärbt wie die älteren Frischlinge, also braun bis rot-braun. Diese Färbung verliert sich allerdings im Laufe des Jahres und geht in die Farben des erwachsenen Wildschweins über.

Frischling mit gestreiftem Fell
halbstarke Wildschweine ab einem Jahr nennt man Überläufer

Warum liegen Wildschweine so oft im Matsch?

Was finden eigentlich alle Schweine so toll an einem Schlammbad?

Ganz einfach!

Alle Schweine, also auch die Wildschweine, haben keine Schweißdrüsen und können deswegen nicht schwitzen. An heißen Tagen suchen sie sich Abkühlung, indem sie sich ein Loch in den Waldboden graben und sich hinein legen, oder noch besser ein Schlammbad nehmen.
Der Spruch “schwitzen wie ein Schwein” ist also falsch!

Neben der Abkühlung verschaffen sich die Wildschweine auf diese Art noch ihre spezielle Körperpflege, denn der Matsch ist gut gegen Zecken, Läuse und Mückenstiche.
So ein Schlammloch ist also sozusagen das Badezimmer des Wildschweins.

Wildschweine suhlen bei heißem Wetter,
weil sie nicht schwitzen können!

Nach einem solchen Schlammbad ist natürlich das Fell ganz schön zugematscht. Wenn der Matsch trocknet, bildet er eine richtig dicke Schicht. Um diese wieder wegzubekommen, reibt sich das Wildschwein an einem Baum. Meistens benutzen sie bestimmte Bäume dafür. Das sieht man dem Baum dann auch oft an, denn an diesem hat das Wildschwein die Rinde etwas weggeschubbert.
Solche Bäume nennt man Mahlbäume.

Diese werden auch benutzt, wenn es einfach mal juckt.

Frau Wutz schubbert so fest, dass der ganze Baum wackelt – Wildschweine kratzen und reiben sich an so genannten Mahlbäumen

Stinken Wildschweine wirklich?

Die Wildschweine selbst stinken eigentlich nicht. Was im Wildpark oftmals so streng riecht, sind die Hinterlassenschaften der Wildschweine, die sich mit Matsch vermischen. Also Wildschweinpipi und Matsch. Zwar können Wildschweine einen eigenen Geruch haben, aber der ist nicht unangenehm.

Wildschweine machen auch nicht einfach überall hin. Sie haben spezielle Stellen, die sie dafür benutzen, also eine Art Wildschwein-WC.
Was noch recht übel riechen kann ist, wenn Herr Wutz, also ein Keiler, in der Rauschzeit (siehe “die Hochzeit der Wildschweine”) sein Revier markiert.

Frau Wutz im Wildschwein-WC – Wildschweine haben in 
der Tat eine Art Toilette, nur ohne Schild

 

Was Wildschweine so fressen

Wildschweine sind Allesfresser und ihr Speiseplan ist reichhaltig. So fressen sie Klee, Gras, Brennnessel, Blätter, Eicheln, Bucheckern, Früchte wie Äpfel und verschiedene Beeren, Getreide, Mais, Kartoffeln, Würmer, Schnecken, Insekten und ihre Larven, Kleinsäuger wie z.B. Mäuse, Eier aus Nestern von Bodenbrütern, aber auch Aas. Sie helfen also mit, den Wald sauber zu halten und Schädlinge zu bekämpfen.

Wenn Wildschweine etwas besonders mögen, ja dann ist ihnen kaum eine Mühe zu groß. So wird der Boden mit Hilfe des starken Rüssels kräftig umgewühlt, um an die Nahrung zu kommen, was oft richtige Löcher zur Folge hat. 

Dieses Umgraben des Bodens nennt man Brechen. Das Brechen hat jetzt nichts damit zu tun, dass es dem Wildschwein schlecht wird, weil es vielleicht etwas Erde mitgefressen hat. Das macht ihm nämlich gar nichts aus und es geht wirklich nur um die Wühlerei.

Ein Wildschwein bricht also den Boden auf. Für den Waldboden ist das sehr wichtig und es hilft den jungen Pflanzen, besser zu wachsen, da dieser umgewühlte Boden besser belüftet ist.

Ein Wildschwein sucht im Boden nach Nahrung, wie zum Beispiel Würmer –
es bricht den Boden auf! Auf dem aufgebrochenen Boden wachsen die Pflanzen besser.

Auf ihrer Suche nach etwas Freßbarem verwüsten Wildschweine ab und zu schon einmal Gärten und Parks. Das ist dann für den Besitzer sehr ärgerlich, denn auch hier brechen die Wildschweine den Boden auf und hinterlassen große Löcher. Böse sind die Wildschweine deshalb aber nicht, denn meist hat es den Hintergrund, dass wir Menschen den Wildschweinen Stück für Stück ihren Lebensraum nehmen, indem wir Straßen, Häuser und Fabriken in ihren Wald oder auf ihre Wiese bauen. So bleibt den Wildschweinen nichts anderes übrig, als sich anzupassen und neue Stellen zu suchen, an denen sie Nahrung finden.

Familie Wutz im Garten – vieles was in Gärten wächst,
schmeckt auch den Wildschweinen

Auch der Komposter bietet der Familie Wutz ein lohnendes Ziel, denn hier gibt es nicht nur genießbare Obst- und Gemüsereste zu finden, sondern auch Schnecken und Würmer, die dem Wildschwein munden.
Wildschweine sind übrigens sehr schlau!
Sie können sich bestens an Orte, Personen und Situationen erinnern. Deshalb sollte man den Wildschweinen keine Nahrung anbieten, denn dann kommen sie jeden Tag wieder, um zu prüfen, ob etwas neues, Freßbares da ist.

Noch einmal Familie Wutz – dieses
mal wird der Komposter überprüft!

Manche Leute denken, dass sie die Wildschweine füttern müssen. Die Wildschweine gewöhnen sich sehr schnell daran und werden in die Nähe der Häuser gelockt. Das bringt Probleme mit sich, denn die Gärten und Parks bleiben dann auch nicht verschont.
Die Wildschweine verlieren die Scheu vor den Menschen. Das bedeutet, die Wildschweine laufen nicht mehr weg, wenn sie den Menschen sehen. Das kann ziemlich gefährlich werden, wenn Frau Wutz Frischlinge dabei hat, denn die will sie auf jeden Fall verteidigen.
Aus diesem Grund darf man die Wildschweine nicht füttern, so lieb sie auch kucken.

Familie Wutz am Futterplatz – so werden die Wildschweine angelockt und kommen immer wieder

Felder und Äcker sind auch ein beliebtes Ziel für die Wildschweine. Das ärgert natürlich den Bauern, der dadurch einen Teil seiner Ernte verliert.

Familie Wutz im Maisfeld – Mais schmeckt
den Wildschweinen besonders gut

Wo leben denn die Wildschweine?

Wildschweine leben gerne in Wäldern. Aber auch auf offenen Feldern trifft man Wildschweine an. Wichtig für Wildschweine ist, dass Wasser vorhanden ist. Das Wasser brauchen sie nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Suhlen. 
Wildschweine sind hervorragende Schwimmer. Sie durchqueren mit der ganzen Rotte problemlos Bäche und Seen.

Frau Wutz im Wasser – Wildschweine
sind sehr gute Schwimmer

Wildschweine waren ursprünglich tagaktive Tiere. Da sie aber in unserer modernen Zeit immer wieder durch den Menschen gestört werden, haben sie ihre Aktivitäten in die Nacht verlagert. Das ist aber sehr unterschiedlich und es kommt immer auf das Gebiet an, wo die Wildschweine leben. In manchen Gebieten lassen sie sich auch durch den Menschen nicht stören, und man kann sie auch am Tag sehen.

Herr Wutz nachts am Waldrand – Wildschweine
sind oftmals nur nachts aktiv

Wildschweine sind sehr anpassungsfähige Tiere. Das bedeutet, verändert man ihren Lebensraum, so passen sie sich diesen veränderten Lebensbedingungen sehr schnell an. So kann es auch vorkommen, dass die Wildschweine in Gärten und Parks von Dörfern und Städten kommen.
In Berlin zum Beispiel
 gibt es in den Randgebieten viele Wildschweine, die sich perfekt angepaßt haben.

Familie Wutz in der Stadt – in vielen Gegenden
kommen Wildschweine in die Wohngebiete

Sind Wildschweine gefährlich?

Wildschweine sind eigentlich nicht gefährlich. Normalerweise laufen sie weg, wenn sie den Menschen bemerken. Die Leitbache gibt einen Warnton ab, der sich irgendwie nach einem tiefen “Wuff”, oder “Wuffwuff” anhört und dann sind die Wildschweine meist schon weg, bevor man sie überhaupt richtig bemerkt hat. Dank ihres sehr guten Gehörs und ihres feinen Geruchssinns, haben sie uns schon längst bemerkt, bevor wir sie überhaupt gesehen haben.

Wildschweine sind sehr flink und können bis zu 50 Kilometer pro Stunde laufen. Das ist ungefähr so schnell, wie ein Auto in der Stadt fahren darf.

Familie Wutz auf der Flucht – Wildschweine bemerken uns viel früher als wir sie.
Dann hauen sie meist direkt ab, bevor wir sie überhaupt richtig bemerken.

Angst muß man also keine haben, aber trotzdem sollte man vorsichtig sein. Wildschweine hocken nicht im Gebüsch und lauern Spaziergängern auf. Aber sie mögen es gar nicht, wenn man auf sie zurennt, oder gar hinter ihnen herläuft. Auch werden sie sauer, wenn man versucht, sie in die Enge zu treiben. Aber gerade wenn Wildschweine in Dörfer und Städte kommen, kann das leicht passieren. Auch sind sie hier an den Menschen gewöhnt und laufen nicht so schnell weg, so dass es schnell zu einer ernsten Situation kommen kann.

Was aber soll man tun, wenn auf einmal zum Beispiel die Wildschweine auf dem Spielplatz auftauchen, oder auf dem Schulweg plötzlich vor einem stehen?
Auf jeden Fall sollte man sich ruhig verhalten, denn das gibt den Wildschweinen das Gefühl, dass alles ok ist. Die Wildschweine sollten auch den Rücken frei haben. Das bedeutet, dass sie in die andere Richtung abhauen können, wenn sie es für nötig halten. Das gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit.

Man kann auch ruhig und leise mit ihnen reden. Daran erkennen sie, dass keine Bedrohung für sie besteht.
Wegrennen, lautes Schreien und hektisches Verhalten sollte man vermeiden, denn das könnten die Wildschweine falsch verstehen und sie denken lassen, dass man ihnen etwas Böses möchte.
Am besten geht man langsam in die entgegengesetzte Richtung, also von den Wildschweinen weg, auch wenn das einen Umweg bedeutet.
Wenn ein Wildschwein sich bedroht fühlt, kann es ganz schön sauer werden! 

Auf keinen Fall sollte man versuchen, die Wildschweine anzufassen oder zu streicheln.
Besonders wenn die süßen Frischlinge dabei sind, kann Frau Wutz das falsch verstehen und sehr ungehalten werden. Frau Wutz wird auf jeden Fall mit allen Mitteln ihre Frischlinge verteidigen.
Kommt man zu nahe, wird man meistens erst einmal verwarnt. Die Bache schnaubt dann, was soviel bedeutet wie “hau ab, du bist nah genug!”.

Beachtet man die Warnung nicht, kann es mächtig Ärger geben! 

Ein Wildschwein ist ein richtiges Muskelpaket, mit dem man sich auf keinen Fall anlegen sollte. Ein ausgewachsenes Wildschwein hat kein Problem, einen erwachsen Menschen umzuwerfen. Auch sind Bisse von Wildschweinen sehr unangenehm. Das gibt mindestens schlimme, blaue Flecken, aber auch ein gebrochener Arm kann die Folge sein, denn Wildschweine können ganz schön fest zupacken, da sie sehr kräftige Kiefer haben.

Ein Streit mit Herrn Wutz, also einem Keiler, kann zudem noch schlimme Schnittwunden mit sich bringen, da dieser seine Hauer benutzen wird.

Wildschweine sind aber trotzdem keine streitsüchtige Schweinebande. Sie setzen sich nur zur Wehr, wenn man sie bedroht und beschützen ihren Nachwuchs.

Durch ein Loch im Zaun kam Mama Wutz mit den Frischlingen
auf einem Spielplatz – jetzt muss man sich ruhig verhalten
und langsam von den Wildschweinen weggehen!

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